kai 'oswald' seidler (blog)
4. Mai

Darth Vader, Yoda und ein junger R2D2 an meiner Wand

4. Mai 2010, 09:47 Uhr, Allerlei, Filme

BeatUpCreations hat’s gemacht, Nerdcore hat darüber geschrieben, und ich hab zugeschlagen.

Nun schmücken sie hier meine Homeofficewand und immer wenn ich am Rechner sitze, dann schmeicheln diese Star Wars-Generationen meine Augenwinkel:

vintagestarwars.jpg

Großes Kino in den eigenen vier Wänden! Ohne 3D!

Passend dazu auch gleich noch einmal Eddie Izzards großartiges »Death Star Canteen«:

Death by tray shall it be!

29. April

Geistiges Eigentum in Apples iBooks

29. April 2010, 20:02 Uhr, Verbraucherschutz

Geistiges Eigentum ist schützenswert – keine Frage. Wenn Filme oder Musik im Internet raubkopiert werden, dann ist das nicht richtig. Auf der anderen Seite nerven die endlosen Warnungen vor Raubkopierereien auf DVDs und die meist nicht wirklich funktionierenden DRM-Maßnahmen auf Computersystemen. Beide Seiten bekleckern sich in diesem Krampf nicht mit Ruhm.

Die Printbranche macht sich mit ihren Angriffen gegen Google Books oder Google News lächerlich und verkennt – wie zuvor die Musik- und Filmindustrie – die Möglichkeiten digitale Medien angemessen zu nutzen.

Um an die begehrten digitalen Rechte zu kommen, musste nun auch Apple den analogen Kulturhütern gefällig sein: Vergleicht man das Kontextmenü eines DRM-geschützten Buchs mit dem eines freien Buchs, dann fällt ein winziger Unterschied sofort ins Auge.

Ein DRM-geschütztes Bezahl-Buch in iBooks:

pooh.jpg

Ein freies und kostenloses Buch in der gleichen Software:

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Nicht mal ein einziges Wort darf in der geschützten Variante kopiert werden! Wie armselig ist das denn? Es muss ja nicht gleich erlaubt sein ein ganzes Buch zu kopieren, keine Frage. Aber doch wenigstens einen einzelnen Absatz um hier und da auch mal etwas zitieren zu können. Aber nicht mal ein einzelnes Wort? Wie viel Angst müssen die Verlage eigentlich haben?

Da gehen sie hin, die Vorteile von E-Books – gebrochen im DRM-Sumpf.

12. März

Spiegel oder war es Bunte, Gala?

12. März 2010, 10:17 Uhr, Verbraucherschutz

Der Spiegel ist definitiv nicht mehr das, was er mal war.

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Fremdschämen für ein Magazin? Geht das? Yepp!

9. März

Kraftwerk mit Herz: Jean Michel Jarre in Berlin

9. März 2010, 12:21 Uhr, Berlin, Musik

Am Freitag durfte ich mich ja höchst glücklich schätzen und das Jean Michel Jarre Konzert hier in Berlin besuchen. Eine Legende meiner Jugend.

Natürlich ist die Musik nicht wirklich partytauglich und so war es auch ganz entgegenkommend, dass das Publikum auf Stühle gesetzt wurde. Hatte wahrscheinlich auch humanitäre Gründe, da sich die Mehrheit des Publikums sicherlich noch gut an Schwarzweiß-Fernsehen erinnern konnte.

Aber JMJ – mit seinen 61 Jahren auch nicht mehr der jüngste – hat mit seinen hauptsächlich noch analogen Synthesizern so richtig die Bude gerockt. Ein großartiger Gegenpol zu der Kälte und synthetischen Sauberkeit vergleichbarer Vertreter der elektronischen Musik. Ein Kraftwerk mit Herz.

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Schon lange nicht mehr so viel Laser gesehen.

Jetzt fehlt eigentlich nur noch Mike Oldfield.

8. März

Schöner Hören

8. März 2010, 15:31 Uhr, Musik

In den letzten Tagen hab ich mein häusliches Audiosystem rundumerneuert und hab mir dabei folgende Architektur ausgedacht:

Quelle war und bleibt mein iMac mit iTunes. Nach Möglichkeit verwende ich Apple Lossless oder MP3 mit mindestens 192kbit/s. iTunes gruselige Klangverbesserung hab ich sowieso schon immer deaktiviert, die ist ja sogar schon bei der alltäglichen Hintergrundbeschallung kaum zu ertragen.

Zusätzlich habe ich nun noch Lautstärke anpassen (unter Einstellungen/Wiedergabe) und den Lautstärkeregler für entfernte Lautsprecher (unter Einstellungen/Geräte) deaktiviert. So stelle ich sicher, dass iTunes die digitalen Rohdaten nicht weiter verarbeitet und bitecht weiterreicht.

Die Daten gehen dann via WLAN an einen dedizierten AirPort Express (für die Anlange gibt es einen anderen APE). Vom AirPort Express geht es über den digitalen S/PDIF-Ausgang an einen DA-Wandler: DacMagic von Cambridge Audio. Von dort geht das nun analoge Signal zum Kopfhörerverstärker Rhinelander von LehmannAudio, der dann final das Signal für den Ultrasone Edition 8 Kopfhörer verstärkt.

schoenhoeren.jpg

Gesteuert wird das Ganze dann mit der Remote App über’s iPhone.

Bequemer geht’s eigentlich kaum noch und damit sind alle Voraussetzungen gegeben um noch fetter und schwabbeliger zu werden. Nein, stimmt nicht ganz: Für die Lautstärkeregelung muss ich mich doch noch bewegen. Glück gehabt.

13. Februar

Dinge gibt’s: Klinkenspitze verstopft iPhone-Buchse

13. Februar 2010, 16:24 Uhr, Allerlei

Manchmal glaubt man seinen Augen nicht: nachdem ich gestern einen alten Kopfhörer am iPhone ausprobiert hatte und nun wieder den normalen Kopfhörer anschließen wollte, passte der Klinkenstecker plötzlich nicht mehr ganz in die Buchse. Vielleicht mit ein bisschen mehr Druck. Okay, mit viel mehr Druck. Nein, immer noch nicht. Häh? Irgendwas steckt in der Buchse?

Ein Blick auf den Klinkenstecker des Kopfhörers, der zuvor angeschlossen war, brachte die Erkenntnis:

DSC08912.jpg

Die Spitze war abgebrochen und steckte in der Buchse. Und natürlich ist es auch noch genau diese Spitze, an denen der Stecker normalerweise festgehalten wird. Also Rausschütteln oder Rausklopfen sind keine erfolgsversprechende Lösungsstrategien.

Letztendlich war es ein kleiner Tropfen Superkleber am Schaft des kaputten Klinkensteckers, mit dem ich die verlorene Spitze wieder aus der Buchse bekam. Nachdem ich sie draußen hatte, ist die Spitze dann zwar auch gleich wieder abgebrochen, aber zum Rausziehen hatte es zum Glück noch gereicht.

10. Februar

Google hat ein Problem… und Buzz ist das Symptom!

10. Februar 2010, 11:09 Uhr, Internet

buzz.gifGoogle war mein uneigenschränkter Held. Alles was Google gemacht oder angefasst hat wurde zu Gold. Wurde. Seit Android, Wave und auch Nexus One hat nur noch halbgarer Mist die Google Labore verlassen. Auch Buzz ist doch jetzt schon tot.

Das Rezept für Buzz: einmal Wave zum Kochen bringen und den Schaum abschöpfen.

PicasaWeb war eigentlich auch schon Scheiße.

Es ist klar, Google will bei den Sozialen Netzwerken mitspielen. Aber es klappt nicht. Anscheinend machen dort Techniker die Produkte und nicht wirklich kreative Köpfe. Ja, ich bin selbst ein Techniker und ich würde Wave und Buzz wahrscheinlich auch genau so umsetzen wie Google, aber es bleibt trotzdem Dreck: Alles viel zu unsexy und viel zu kompliziert. Ich habe schon so oft Techniker Software gestalten sehen und immer sieht sie genau so aus: attraktiv wie eine Latzhose und kompliziert wie der Fahrkartenautomat in einer fremden Stadt.

Weniger ist mehr. Ganz einfach. Twitter ist wenig und verdammt erfolgreich damit. Small is beautiful. Wave und Buzz sind ja tatsächlich komplizierter als mein alter VHS-Videorekorder – und der steht schon im Keller.

Nein, Google, so wird das nichts. Denkt Euch was tolles Neues aus und setzt das sexy um. “Der Mutige verliert nicht viel, der Zage aber oft sein Spiel”, hängt bei meiner Oma im Flur.

28. Januar

To iPad, or not to iPad

28. Januar 2010, 10:21 Uhr, Allerlei

Da ist es nun, das Tablett von Apple: iPad. Sicherlich nicht der originellste Name, aber in Apple-Manier ein passender. Pages, Numbers, Keynote, da passt Pad doch wunderbar.

Aber nicht nur beim Namen, auch ansonsten ist die Kritik groß. Es wird gemäkelt, dass es kein Fernseher ist, kein Notebook, kein iPhone, keine Xbox oder PS3. Aber genau darin sehe ich den Reiz des iPads. Es ist eine Erweiterung der bestehenden Infrastruktur und kein Ersatz für diese. Warum sollte sich Apple mit einem neuen Produkt auch selbst Konkurrenz machen?

Auf dem Fernseher (oder Notebook) mit der Familie Fotos anzugucken ist Mist. Das schreit nach einem luxuriösen digitalen Fotorahmen wie das iPad. Auf dem Sofa nebenbei mit einem Notebook oder iPhone Mail zu lesen, geht vielleicht noch klar, mit dem iPad dürfte es noch bequemer und viel entspannter werden. Nebenbei was kleines Spielen, wunderbar. Für die richtigen und großen Spiele benutzt man weiterhin seine Konsole mit optimiertem Gamepad.

Das iPad ist ein Luxusspielzeug um eine Bequemlichkeitslücke im privaten Haushalt zu schließen. Unterwegs wird man weiter auf Notebook oder Smartphone setzen.

Ich erinnere mich noch an die 90er, in denen die Fusion von Fernseher und Computer vorhergesagt wurde. Das ist nie erfolgreich passiert, weil es in der gedachten Form albern ist. Das iPad ist genau die Lösung, von der man damals geträumt hat. Nur wusste man es zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser.

12. Januar

Die Römer erinnern mich an?

12. Januar 2010, 20:21 Uhr, Bücher

Gerade lese ich in der Varusschlacht von Ralf-Peter Märtin auf Seite 44:

Skrupel kannten die Römer nicht, da sie grundsätzlich »gerechte Kriege« führten. Immer gab es Bundesgenossen und befreundete Stämme, die verteidigt werden mußten, galt es, den Frieden der Welt wiederherzustellen, den nur Rom garantieren konnte, und unruhige Stämme vor sich selbst zu schützen.

Woran erinnert mich die bloß?

9. Januar

Meine Systemplatte steht auf Schaumstoff…

9. Januar 2010, 16:48 Uhr, Allerlei

DSC08692.jpg…damit die Geräusche der Platte nicht über das Schreibtischholz verstärkt werden.

Vor ein paar Tagen ist mir mein iMac abgeraucht und befindet sich gerade im Garantieurlaub – ich hoffe, er erholt sich gut und kommt wohlgelaunt und entspannt zurück.

Bis es soweit ist, bootet mein MBP von einer Systemplattenkopie des iMacs. Klappt prima und nun fühlt sich das MBP wie der iMac an. Einfach mit asr eine Kopie der iMac-Platte auf eine externe USB-Platte gezogen. Schwuppdiewupp, an das MBP geschlossen, beim Booten die Alt-Taste gedrückt halten, die Platte auswählen und tutto bene. Natürlich nicht ganz so schnell, wie die interne Platte, aber man kann prima damit arbeiten. Sehr cool es ist.

Trotzdem bleibt es ein seltsames Gefühl die Systemplatte über USB zu betreiben.

Aber immerhin steht sie auf Schaumstoff.

 

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