Da ist es nun, das Tablett von Apple: iPad. Sicherlich nicht der originellste Name, aber in Apple-Manier ein passender. Pages, Numbers, Keynote, da passt Pad doch wunderbar.
Aber nicht nur beim Namen, auch ansonsten ist die Kritik groß. Es wird gemäkelt, dass es kein Fernseher ist, kein Notebook, kein iPhone, keine Xbox oder PS3. Aber genau darin sehe ich den Reiz des iPads. Es ist eine Erweiterung der bestehenden Infrastruktur und kein Ersatz für diese. Warum sollte sich Apple mit einem neuen Produkt auch selbst Konkurrenz machen?
Auf dem Fernseher (oder Notebook) mit der Familie Fotos anzugucken ist Mist. Das schreit nach einem luxuriösen digitalen Fotorahmen wie das iPad. Auf dem Sofa nebenbei mit einem Notebook oder iPhone Mail zu lesen, geht vielleicht noch klar, mit dem iPad dürfte es noch bequemer und viel entspannter werden. Nebenbei was kleines Spielen, wunderbar. Für die richtigen und großen Spiele benutzt man weiterhin seine Konsole mit optimiertem Gamepad.
Das iPad ist ein Luxusspielzeug um eine Bequemlichkeitslücke im privaten Haushalt zu schließen. Unterwegs wird man weiter auf Notebook oder Smartphone setzen.
Ich erinnere mich noch an die 90er, in denen die Fusion von Fernseher und Computer vorhergesagt wurde. Das ist nie erfolgreich passiert, weil es in der gedachten Form albern ist. Das iPad ist genau die Lösung, von der man damals geträumt hat. Nur wusste man es zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser.
Gerade lese ich in der Varusschlacht von Ralf-Peter Märtin auf Seite 44:
Skrupel kannten die Römer nicht, da sie grundsätzlich »gerechte Kriege« führten. Immer gab es Bundesgenossen und befreundete Stämme, die verteidigt werden mußten, galt es, den Frieden der Welt wiederherzustellen, den nur Rom garantieren konnte, und unruhige Stämme vor sich selbst zu schützen.
…damit die Geräusche der Platte nicht über das Schreibtischholz verstärkt werden.
Vor ein paar Tagen ist mir mein iMac abgeraucht und befindet sich gerade im Garantieurlaub – ich hoffe, er erholt sich gut und kommt wohlgelaunt und entspannt zurück.
Bis es soweit ist, bootet mein MBP von einer Systemplattenkopie des iMacs. Klappt prima und nun fühlt sich das MBP wie der iMac an. Einfach mit asr eine Kopie der iMac-Platte auf eine externe USB-Platte gezogen. Schwuppdiewupp, an das MBP geschlossen, beim Booten die Alt-Taste gedrückt halten, die Platte auswählen und tutto bene. Natürlich nicht ganz so schnell, wie die interne Platte, aber man kann prima damit arbeiten. Sehr cool es ist.
Trotzdem bleibt es ein seltsames Gefühl die Systemplatte über USB zu betreiben.
Im ganzen Newjahrstrubel hab ich es fast verpasst: Das neue Kleptones Mashup-Doppel-Album »Uptime / Downtime« ist gestern erschienen. Die Downloads – satte 328 MB – gibt es hier.
Ich muss gestehen, dass ich bisher nur das großartige, vorab veröffentlichte »Voodoo Sabotage« von »Uptime« kenne – der Download der restlichen Tracks ist erst bei 71 von den 328 MBs. Ein vollständiges Tracklisting samt Samples-Quellen kennt Wikipedia.
Übrigens für alle Berliner: Eric Kleptone, aka The Kleptones, ist am 15. Januar im Friedrichshainer Bootie. Das werde ich mir auf alle Fälle nicht entgehen lassen. Notfalls nehme ich halt Ben mit. ;)
Erinnert mich an meine Kindheit. Heute sieht man dank oder undank Doppelglasscheiben und perfektester Isolierung kaum noch diese wunderbaren Kinder von Luftfeuchtigkeit und Kälte.
Letzten Montag war es wieder so weit: Regina Spektor war in der Neuen Welt vom Huxley. Und Kinder, was soll ich sagen? Es war großartig. Groß-art-ig. So sympathisch und so natürlich hab ich noch nie jemanden auf einer Bühne stehen sehen. Um-werf-end.
Sicherlich keine Musik um sich die Seele aus den Leib zu tanzen und fröhlich den Abend dahin zu dehydrieren. Aber trotzdem verging die Zeit viel zu schnell und ich war tatsächlich traurig, als das Konzert zum Ende kam. Und das passiert wirklich nicht oft – normalerweise bin ich gerne jemand, der ein paar Minuten vor dem abzusehenden Ende geht, um mich nicht mit diesen ganzen stinkenden Massen von Menschen noch durch den Ausgang quetschen zu müssen. (Foto rechts von Schrollum, Londoner Konzert in 2007)
Aber zurück zu Regina Spektor. Wikipedia schreibt:
Regina Spektor (russisch Регина Ильинична Спектор; * 18. Februar 1980 in Moskau) ist eine aus Russland stammende US-amerikanische Sängerin, Pianistin und Gitarristin, die zur Alternative- und Anti-Folk-Szene gezählt wird.
Alles klar? Ich würde Regina Spektor in die Tori Amos Schublade stecken und vielleicht noch mit einen winzigen Björk-Aufkleber versehen. Aber eigentlich hasse ich solche Vergleiche. Naja, zumindest wenn sie andere machen.
Ach, macht euch doch selbst ein Bild. Hier eine kleine Geschmacksprobe via YouTube:
Die Yuki 7-Filmplakat-Prints von Fleet Street Scandal sind Anfang der Woche angekommen: »Yuki 7 and the Gadget Girls« und »Bon Baiser de Tokyo«. Filmplakate für fiktive Filme aus den 60er über eine fiktive Superagentin namens Yuki 7. Created by Kevin Dart.