kai 'oswald' seidler (blog)
25. September

Geocaching verursacht Sperrung des Karlsruher Hauptbahnhofes

25. September 2009, 14:04 Uhr, Allerlei

Was lese meine kleinen Äugelein:

Am Mittwoch mussten Teile des Karlsruher Hauptbahnhofes geräumt werden. Ursache war ein verdächtiger Gegenstand, der unter einer Skulptur abgelegt war. Wie die Bundespolizei nun mitteilte, geht sie davon aus, dass es sich um ein Geocaching-Versteck gehandelt hat.
(Quelle: ka-news.de)

Eigentlich belanglos, wenn da nicht der letzte (Ab)satz wäre:

Die Bundespolizei fordert alle Beteiligten des Geocaching nachdrücklich auf, entsprechend umsichtig und vorausschauend bei der Auswahl ihrer Verstecke zu sein. Stark frequentierte Örtlichkeiten wie Bahnhöfe, Innenstädte, Fußgängerzonen und Veranstaltungsorte sollten generell gemieden werden. Außerdem bittet die Polizei um von außen deutlich sichtbare Kennzeichnung der verwendeten Behältnisse.

Hallo? Jemand zuhause?

2 Kommentare


Carsten
25.9.09 21:35

“Jemand zuhause” frage ich mich eher bei Ownern, die seit Oktober 2008 die Information haben, dass der Cache von der Polizei dort nicht erwünscht ist und die Dose trotzdem nicht verlegen.

Im übrigen fordert die Polizei nichts anderes als die Seitenbetreiber von Geocaching.com (”To reduce confusion and alarm when a cache is discovered accidentally, clearly label your container on the outside with appropriate information to say it is a geocache.”) oder Opencaching.de (”Der Geocache muss als solcher deutlich gekennzeichnet sein und Kontaktangaben des Versteckers enthalten.”) in ihren jeweiligen Nutzungsbedingungen stehen haben.



Maex
26.9.09 22:32

@Carsten
Umso schlimmer, wenn sie seit 2008/10 wissen, dass das ein Cache ist und dann sowas passiert?


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