To iPad, or not to iPad
28. Januar 2010, 10:21 Uhr, AllerleiDa ist es nun, das Tablett von Apple: iPad. Sicherlich nicht der originellste Name, aber in Apple-Manier ein passender. Pages, Numbers, Keynote, da passt Pad doch wunderbar.
Aber nicht nur beim Namen, auch ansonsten ist die Kritik groß. Es wird gemäkelt, dass es kein Fernseher ist, kein Notebook, kein iPhone, keine Xbox oder PS3. Aber genau darin sehe ich den Reiz des iPads. Es ist eine Erweiterung der bestehenden Infrastruktur und kein Ersatz für diese. Warum sollte sich Apple mit einem neuen Produkt auch selbst Konkurrenz machen?
Auf dem Fernseher (oder Notebook) mit der Familie Fotos anzugucken ist Mist. Das schreit nach einem luxuriösen digitalen Fotorahmen wie das iPad. Auf dem Sofa nebenbei mit einem Notebook oder iPhone Mail zu lesen, geht vielleicht noch klar, mit dem iPad dürfte es noch bequemer und viel entspannter werden. Nebenbei was kleines Spielen, wunderbar. Für die richtigen und großen Spiele benutzt man weiterhin seine Konsole mit optimiertem Gamepad.
Das iPad ist ein Luxusspielzeug um eine Bequemlichkeitslücke im privaten Haushalt zu schließen. Unterwegs wird man weiter auf Notebook oder Smartphone setzen.
Ich erinnere mich noch an die 90er, in denen die Fusion von Fernseher und Computer vorhergesagt wurde. Das ist nie erfolgreich passiert, weil es in der gedachten Form albern ist. Das iPad ist genau die Lösung, von der man damals geträumt hat. Nur wusste man es zu diesem Zeitpunkt noch nicht besser.


nils