Eine kleine Homestory
14. November 2010, 16:26 Uhr, BerlinIch werde ja oft gefragt: Mensch, Oswald, wie sieht es eigentlich bei Dir zuhause aus? Wo arbeitest Du da und wie verbringst Du diese ganze Zeit vor dem Computer? Ich antworte dann meist, dass ich gar kein Zuhause habe und normalerweise in einem Autobus freien WLANs folge, um so DSL- und Miet-Kosten zu sparen.
Stimmt aber nicht. Ist komplett gelogen.
Die Wahrheit sieht so aus:

Die Computerbücher hab ich nicht wirklich alle gelesen, sondern dienen größtenteils zum Nachschlagen. Man kann sich ja nicht alles merken. Und da man auch nicht alles lesen kann, gibt es noch eine Sektion mit den ungelesenen Büchern – meine bibliophile Aufgabenlisten sozusagen.
Etwas weiter runter findet man die realweltliche Todoliste: alle Post und Dokumente, die auf Erledigung warten, landen in der Todos-Ebene. Mit der Roomba Remote starte ich den Roomba von Zeit zu Zeit und lasse ihn die lästige Saugarbeit erledigen. Das Zeichentablett benötige ich, um lustige, pinke Pfeile in Bilder zu malen.
Und über allem wacht Yoda und passt auf, dass ich nicht der Dunklen Seite erlege.


dyfa